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Leidenschaft und Mindset

Was heißt es, Hochzeiten zu fotografieren? Wie werde ich ein guter Hochzeitsfotograf bzw. eine gute Hochzeitsfotografin? Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen? Gibt es Tipps für Hochzeitsfotografen? Warum überhaupt Hochzeiten?

Wahrscheinlich stellt sich jede und jeder, der oder die beginnt, Hochzeiten zu fotografieren, irgendwann diese und viele weitere Fragen. Auch wir haben darüber nachgedacht und überdenken immer wieder einmal, was es bedeutet, diesen wichtigen Tag im Leben von zwei Menschen zu begleiten.

Wir möchten dir in diesem Beitrag und in den folgenden Anregungen geben, wie du an die Sache herangehen und nach und nach deinen eigenen Zugang finden kannst.

Anregungen statt Tipps für Hochzeitsfotografen

Vorab: Das hier ist keine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Hochzeitsfotografen, kein “So-werde-ich-erfolgreich-als-Hochzeitsfotograf-über-Nacht”-Beitrag.

Es gibt nicht dieses eine Patentrezept! Wir bieten keine Schablonen, die du nachzeichnen kannst, kein Pauspapier. Du findest hier auch keine Tipps zu Einstellungen von ISO oder Blende: Das setzen wir voraus – denn für die Hochzeitsfotografie braucht es schließlich Profis.

Was du erwarten kannst, sind breitere, umfassendere Themen. Zugegeben, unsere Empfehlungen gehen über die klassischen fünf besten Tipps hinaus und erfordern ein bisschen Zeit, aber dafür wirst du am Ende dein eigenes “Warum” finden. Und wir sind überzeugt davon, dass das der Weg ist zur oft behaupteten und gewünschten Authentizität.

Was inspiriert dich?

Unsere kleine Tipp-Reihe startet mit dem Thema Leidenschaft & Mindset. Denn: Die Frage, warum du überhaupt Hochzeiten fotografierst, ist unserer Meinung nach zentral.

Wieso fotografierst du Hochzeiten? Was inspiriert dich? Warum löst du zu einem bestimmten Moment aus? Was soll am Ende herauskommen? Machst du gerne, was du tust?

Das richtige Mindset

Die Einstellung, mit der man an Hochzeiten herangeht, entscheidet maßgeblich darüber, was am Ende dabei herauskommt. Wie du fühlst oder denkst am Hochzeitstag, wird eins zu eins in deinen Bildern sichtbar. Bist du leidenschaftlich bei der Sache, interessierst du dich wahrhaftig für die Menschen, die du auf der Hochzeit triffst, dann werden deine Bilder diese Leidenschaft widerspiegeln.

Gehst du mit Hingabe in den Tag und lässt du dich ein auf das, was passiert, dann entstehen Bilder, bei denen der Funken auf den Betrachter überspringt, bei denen sich die Betrachterin ins Bild, in die Geschichte gezogen fühlt. Bilder entstehen, die noch etwas Unsichtbares transportieren, ein gewisses Leuchten, Bilder, die auf einer tieferen Ebene mit dem Betrachter kommunizieren und ihn fesseln.

Unabhängig davon, was für ein Typ du bist, diesen Tipp können wir dir auf jeden Fall geben: Egal ob du eher der Spaßmacher oder die Beobachterin bist, nimm Anteil an der Hochzeit, interessiere dich für deine Paare und ihre Gäste, wenn du willst, dass auch die Betrachter Anteil an den Bildern nehmen und sich für deine Bilder interessieren.

Was uns inspiriert

Uns inspirieren die Menschen und ihre Geschichten. Die Zeremonie, der Rahmen, in dem der Tag stattfindet, ist für uns nicht das Wichtigste. Aber die Begegnungen und die vielen kleinen Geschichten finden wir so unfassbar spannend, dass wir jedes Mal wieder eintauchen in den Tag, die Stimmungen in uns aufnehmen und die Essenz dieses großen Tages für unsere Paare extrahieren.

Leidenschaft und Mindset, Tipps für Hochzeitsfotografen

Was ist deine Leidenschaft?

Und, sind dir schon ein paar “Warums” durch den Kopf gegangen? Kannst du schon benennen, was dir Hochzeiten bedeuten? Teil doch auch gerne deine Ansichten mit uns – wir freuen uns, wenn wir erfahren, wie du das Thema Leidenschaft und Mindset siehst!

Apropos: Um das Sehen wird es in unserem nächsten Beitrag in dieser Reihe gehen.

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